Armenischer Salat Kräuter Petersilie Koriander

Armenischer Sommersalat: das frische Rezept aus dem Kaukasus

Armenischer Sommersalat stand auf unserer Reise durch Armenien auf wirklich jedem Tisch: tiefgrün, rot durchsetzt, und so frisch, dass man ihn schon riecht, bevor die Schüssel den Platz erreicht hat. Kein Gericht hat unsere Wochen im Kaukasus geschmacklich so geprägt wie dieser Salat. Und das Beste: Du kannst ihn einfach selbst zubereiten, und brauchst dafür nur eine Handvoll Zutaten, die man meist eh griffbereit hat.

Es ist das Gericht des Sommers, für Abendessen, die nie zu Ende gehen.

Wir haben ihn in Garni, einem Ort 25 km von Jerewan entfernt, zum ersten Mal gegessen. Es war einer dieser Sommerabende, an denen die Luft süß und warm ist, die Haut vom Tag noch ein bisschen klebt, und man einfach ewig draußen sitzen möchte. Dazu frisches Lavash, ein Glas Wein, ein paar Dolma – mehr braucht es nicht.

Was den armenischen Sommersalat besonders macht

Auf den ersten Blick erinnert er an griechischen Salat. Aber er kommt ganz ohne Feta aus, und der entscheidende Unterschied liegt woanders: bei den Kräutern. Nicht ein, zwei Stängel Basilikum zur Deko oder getrocknete Kräuter im Dressing untergemischt. Sondern büschelweise glatte Petersilie und Koriander. Der Salat besteht fast zur Hälfte aus frischen Kräutern. Genau das gibt ihm die kräftige grüne Farbe und diesen klaren, aromatischen Geschmack, den man so schnell nicht vergisst.

Dann die Tomaten. Sie sind sonnengereift, intensiv aromatisch, fast schon süß. Dafür lohnt es sich umso mehr, auf den Markt zu gehen und die schönsten Exemplare auszusuchen.

Er erinnert ein bisschen an griechischen Salat, kommt aber ganz ohne Feta aus. Was ihn besonders macht, sind die Kräuter – und zwar büschelweise. Während wir oft nur ein, zwei Stängel Petersilie verwenden, besteht der armenische Salat fast zur Hälfte aus frischen Kräutern. Genau das gibt ihm seine kräftige grüne Farbe und seinen unverwechselbaren Geschmack.

Ganz wichtig natürlich: leckeres Olivenöl. Wir verwenden am liebsten dieses hier von Andronaco.

Die Zutaten für den Yerewan-Salat

Er schmeckt wunderbar zu Ofenhuhn, gegrilltem Fleisch oder einfach zu frischem Brot. Passt gut als ungesehene Variante zum Salatbuffet oder auf die Picknickdecke beim Grillen im Park.

Das Rezept für den Klassiker der armenischen Küche: den Yerewan-Salat

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 Salatgurke
  • 4 reife Tomaten
  • 1 großes Bund Petersilie
  • 1 großes Bund Koriander
  • 2–3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Gurken und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Kräuter grob hacken, ruhig großzügig.
  3. Alles vermengen, mit Öl, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Kurz ziehen lassen und frisch servieren.
Armenischer Sommersalat

Unsere Tipps für den perfekten Salat

Lass ihn nach dem Anmachen zehn Minuten ziehen, dann verbinden sich die Aromen. Salze erst kurz vor dem Servieren, sonst ziehen Gurke und Tomate zu viel Wasser. Und falls etwas übrig bleibt: Am nächsten Tag schmeckt er noch, wird aber weicher. Innerhalb von zwei Tagen sollte er gegessen sein. Wer ihn vorbereitet, macht das Dressing separat und gibt es erst vor dem Essen dazu.

Er passt zu Ofenhuhn, zu gegrilltem Fleisch, zu frischem Brot. Am liebsten essen wir ihn mit einem Glas Weißwein auf dem Balkon. Es ist der perfekte Salat für Sommerabende, aber auch eine tolle Abwechslung zum Grillen oder das Barbecue im Park. Bringt ihn doch einfach mal mit!

Häufige Fragen zum armenischen Sommersalat

  • Ist der armenische Sommersalat vegan? Ja. In der Grundvariante besteht er nur aus Gemüse, Kräutern und Olivenöl, komplett vegan und vegetarisch.
  • Welche Kräuter gehören in einen armenischen Salat? Klassisch sind Petersilie und Koriander, oft ergänzt durch Estragon, Dill oder Minze. Wichtig ist die Menge: Kräuter sind hier keine Beilage, sondern Hauptzutat.
  • Kann ich den Salat vorbereiten? Schneiden ja, anmachen nein. Gurke und Tomate ziehen mit Salz Wasser. Dressing also erst kurz vor dem Servieren dazugeben.
  • Was passt zum armenischen Sommersalat? Gegrilltes Fleisch, Ofenhuhn, Fisch oder einfach frisches Fladenbrot. Als leichte Hauptmahlzeit funktioniert er mit Brot auch allein.

Kommentare

Ein Kommentar zu „Armenischer Sommersalat: das frische Rezept aus dem Kaukasus“

  1. […] Sommersalat mit Ofenmöhren // Möhren mit frischem Oregano, Kirschtomaten und […]

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