
Wer schon einmal in Osteuropa unterwegs war, ist ihm garantiert begegnet: Buchweizen. In der ukrainischen Küche ist er allgegenwärtig, süß zum Frühstück, herzhaft als Beilage. Geröstet (als „Kascha“) bekommt er ein intensives, nussiges Aroma, das diese Küche unverkennbar prägt.
Bei uns zuhause landet Buchweizen besonders gern morgens auf dem Tisch. Ich persönlich vertrage Haferflocken nicht so gut, und für mich ist Buchweizen eine wunderbar bekömmliche Alternative geworden. Scrolle nach unten für ein Rezept für ein besonders nahrhaftes, leckeres Frühstück.
Kein Weizen, kein Getreide – und trotzdem ein Korn
Der Name täuscht: Buchweizen ist botanisch gar kein Getreide, sondern ein Pseudogetreide und mit Rhabarber verwandt. Das Beste daran – er ist von Natur aus glutenfrei. Geschmacklich ist er fein nussig und vielseitig einsetzbar.
Finden kannst du ihn in der Bio-Abteilung vieler Drogerien und Supermärkte, entweder als ganzes Korn oder als Mehl. Übrigens: Auch die berühmten französischen Galettes wären ohne Buchweizenmehl undenkbar.
Was Buchweizen so wertvoll macht
Neben dem guten Geschmack hat Buchweizen ernährungsphysiologisch einiges zu bieten:
- Hochwertiges Eiweiß: Er liefert alle acht essenziellen Aminosäuren – selten bei pflanzlichen Lebensmitteln und ideal für vegetarische Ernährung.
- Viel Magnesium: Gut für Muskeln, Nerven und Energiestoffwechsel.
- Ballaststoffe: Halten lange satt und tun der Verdauung gut.
- Glutenfrei: Eine echte Alternative bei Glutenunverträglichkeit oder einfach zur Abwechslung.
Damit ist Buchweizen ein unkompliziertes kleines Kraftpaket – besonders praktisch für den Familienalltag.
So bereite ich Buchweizen zu
Ich kaufe meist das ganze Korn. Du kannst es über Nacht in Wasser einweichen (das verkürzt die Kochzeit und macht ihn noch bekömmlicher) oder direkt in Wasser oder Milch garen.

Sonntags koche ich gern eine große Portion Buchweizen-Porridge mit Wasser vor. Die Woche über wird daraus:
- süß zum Frühstück mit Früchten, Zimt und Nüssen
- herzhaft als schnelles Mittagessen mit Kräutern, Gemüse und etwas Mozzarella oder Feta
So habe ich mit wenig Aufwand mehrere Mahlzeiten griffbereit.

Mein Geheimtipp: Buchweizen- Porridge
Ein leckeres Frühstück, das nahrhaft ist und lange sättigt – und in fünf Minuten zusammengerührt ist.
Zutaten (für 1 Portion)
- 2 EL griechischer Joghurt
- 3 EL gekochter Buchweizen
- ½ Banane
- eine Handvoll Nüsse (z. B. Walnüsse, Mandeln)
- Honig nach Bedarf
Zubereitung
Joghurt und Buchweizen in einer Schale verrühren. Die Banane in Scheiben schneiden und darauf verteilen. Mit Nüssen bestreuen, mit Honig beträufeln – fertig.
Warum dieses Frühstück so gut tut
Dieses Porridge ist klein, aber fein zusammengestellt:
- Hält lange satt: Die Ballaststoffe aus Buchweizen und das Eiweiß aus Joghurt und Nüssen sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl – kein Heißhunger am Vormittag.
- Wertvolles Eiweiß: Buchweizen, griechischer Joghurt und Nüsse liefern zusammen reichlich Protein – ideal für einen energiereichen Start.
- Gesunde Fette: Die Nüsse bringen ungesättigte Fettsäuren mit, die gut für Herz und Konzentration sind.
- Natürliche Süße: Banane und ein Schuss Honig süßen ganz ohne raffinierten Zucker.
- Glutenfrei & bekömmlich: Eine schöne Alternative für alle, die Hafer meiden oder einfach Abwechslung möchten.
So bekommst du mit wenig Aufwand ein ausgewogenes Frühstück, das durch den Vormittag trägt.

Tipp: Wenn du den Buchweizen sonntags in größerer Menge vorkochst, steht das Porridge unter der Woche in zwei Minuten auf dem Tisch. Statt Banane schmecken auch Beeren, geriebener Apfel oder eine Prise Zimt.

Schreibe einen Kommentar