Honig ist aus unserem Haushalt nicht wegzudenken. Goldgelb, klebrig, ziemlich lecker – und für uns weit mehr als nur ein Brotaufstrich. In der grauen Jahreszeit steht bei uns morgens fast immer ein Löffel davon auf dem Tisch.
In diesem Beitrag teilen wir, warum Honig bei uns so einen festen Platz hat, welche besonderen Sorten wir von unseren Reisen mitbringen, unser einfaches Rezept für goldenen Immun-Honig mit Kurkuma, Zimt und Cayennepfeffer – und welchen besonderen Honig mit Kräutern und Vitaminen wir gerade für die Erkältungszeit lieben.
Wichtig vorab: Honig ist für Babys unter einem Jahr nicht geeignet. Er kann Sporen enthalten, die bei Säuglingen Säuglingsbotulismus auslösen können. Erst ab dem ersten Geburtstag ist Honig unbedenklich. Bei uns kam der erste Löffel deshalb erst, als Bobby gut zwei Jahre alt war.
Warum Honig bei uns nicht fehlen darf
Honig wird traditionell vieles nachgesagt: Ihm werden antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben, viele nutzen ihn als sanftes Hausmittel bei Halskratzen, und manche schwören auf einen Löffel vor dem Schlafengehen. Wissenschaftlich gesichert ist nicht alles davon – aber als altbewährtes Hausmittel hat Honig in vielen Familien seinen festen Platz. Bei uns auch.
Seit Bobby etwa zwei, drei Jahre alt ist, bekommt er in der kalten Jahreszeit – oder wenn sich im Umfeld die ersten Erkältungen ankündigen – morgens regelmäßig einen Löffel Honig. Ob das der Grund ist, dass er so gut wie nie krank ist? Beweisen können wir das nicht. Aber gut tut es ihm, und schmecken tut es ihm sowieso.
Reisehonig: unsere flüssigen Erinnerungen
Wenn wir im Urlaub sind, bringen wir eigentlich immer ein Glas mit. Oder zwei. Honig ist für uns zu einem kleinen Reiseritual geworden – jede Sorte erzählt von einem Ort:
- Kiefernhonig aus Georgien – dunkel, harzig, fast schon malzig (Borjomi ist die Adresse für Honig gegen jedes Zwicken)
- Blütenhonig aus Bulgarien – mild und blumig, ein echter Alltagshonig.
- Thymianhonig aus Athen – kräftig-würzig, mit einer feinen Kräuternote.
Unsere Reisen bleiben so noch lange in Erinnerung, jeden Morgen ein Löffel weit weg.
Unser Favorit für die Erkältungszeit: Honig mit Kräutern und Vitaminen
So schön die Reisemitbringsel sind – im Alltag greifen wir in der kalten Jahreszeit besonders gern zu einer Honigzubereitung, die Honig mit pflanzlichen Extrakten und Vitaminen kombiniert. Der BeeImmun-Honig von beegut ist so einer: ein milder Bio-Sommerblütenhonig, dem ein Pulver aus Bienenprodukten und Pflanzenextrakten beigemischt ist. Drin steckt unter anderem:
- Propolis und Gelée Royal – die beiden „Schätze aus dem Bienenstock“
- Acerola-Extrakt mit natürlichem Vitamin C (rund 19 mg pro Teelöffel), das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt
- Hagebutte, Ingwer, Reishi und Echinacea als pflanzliche Begleiter
Geschmacklich bleibt es ein milder, blumiger Honig mit einer feinen würzigen Note – also nichts, was Kinder ablehnen. Laut Hersteller ist er für Kinder ab vier Jahren geeignet, in Bio-Qualität und laborgeprüft. Ein Teelöffel morgens auf dem Brot, im Tee oder im Joghurt reicht.
Uns gefällt vor allem, dass man das gute Gefühl eines „angereicherten“ Honigs bekommt, ohne selbst zehn Zutaten zusammenrühren zu müssen. Für alle, die es lieber selbst machen, kommt hier aber trotzdem noch unser Rezept.
Rezept: Goldener Immun-Honig mit Kurkuma, Zimt & Cayenne
Und weil ein guter Honig nach mehr verlangt, kommt hier unser liebstes Rezept. Schnell gemacht, hält sich wochenlang – und ein Löffel am Morgen bringt Farbe in den Tag.
Du brauchst:
- 200 g flüssiger Honig
- 1 TL Kurkuma (gemahlen)
- 1/2 TL Zimt
- 1 Prise Cayennepfeffer
So geht’s:
- Alle Zutaten in einem sauberen Schraubglas verrühren, bis der Honig gleichmäßig goldgelb ist.
- Verschließen und an einem dunklen Ort aufbewahren.
- Jeden Morgen einen Löffel pur genießen – oder in warmes (nicht heißes!) Wasser oder Tee einrühren.
Tipp: Kurkuma wird besser vom Körper aufgenommen, wenn ein wenig Fett und schwarzer Pfeffer dabei sind. Wer mag, rührt den Löffel deshalb in warme Milch ein – fertig ist die goldene Milch.
Cayenne gibt dem Ganzen eine angenehme Schärfe. Für Kinder lässt du ihn einfach weg.
Häufige Fragen rund um Honig fürs Immunsystem
Ab welchem Alter dürfen Kinder Honig essen? Erst ab dem ersten Geburtstag. Im ersten Lebensjahr kann Honig Sporen enthalten, die bei Säuglingen Botulismus auslösen können. Danach gilt Honig als unbedenklich.
Hilft Honig wirklich gegen Erkältung? Honig ist ein altbewährtes Hausmittel und wird traditionell bei Halskratzen und Husten genutzt. Ein Wundermittel ist er nicht – aber als sanfte, natürliche Begleitung in der kalten Jahreszeit hat er sich in vielen Familien bewährt. Bei anhaltenden Beschwerden ist immer ärztlicher Rat sinnvoll.
Wie viel Honig am Tag ist sinnvoll? Ein Teelöffel am Morgen reicht völlig. Honig besteht zum großen Teil aus Zucker – mehr ist also nicht automatisch besser.
Was ist der Unterschied zwischen normalem Honig und einer Honigzubereitung? Eine Honigzubereitung ist Honig, dem weitere Zutaten beigemischt wurden – etwa Kurkuma, Ingwer oder, wie beim BeeImmun-Honig, ein Pulver aus Propolis, Gelée Royal und Pflanzenextrakten.
Habt ihr auch einen Lieblings-Honig von euren Reisen? Erzählt uns davon in den Kommentaren.

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